Nie wieder Erdnüsse! – Networking für Schüchterne

Heute Abend  (01.04.2015) treffen im Kammgarn in Kaiserslautern Kreativschaffende aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz aufeinander. Alles in allem geht es vor allem um eins: Networking, Networking, Networking. Doch was tun, wenn man sich alleine schon beim Klang dieses Wortes, am liebsten zuhause unter der Decke verkriechen würde? Oder noch besser: Voller Tatendrang macht man sich auf den Weg zu einer Veranstaltung, bei der man weiß, dass es auch um das Sammeln neuer Kontakte geht. Auf der Hinfahrt spielt man im Kopf ein letztes Mal locker flockig Gesprächsaufhänger durch, jedoch endet der Abend damit, dass man sich wieder einmal alleine hinter einem Stehtisch verbarrikadiert und mit starrem Blick ins Nichts Erdnussschälchen um Erdnussschälchen leert.

So kann das nicht weiter gehen! Wir haben eine paar Anregungen zusammengetragen, mit denen es heute Abend auch für die Schüchternen unter euch kein Halten mehr gibt.

Komm frühzeitig!

Ist der Abend schon im vollen Gange, so haben sich bereits Konstellationen gebildet. Dies schüchtert ein, ebenso wie überfüllte Räumlichkeiten und Gedränge. Wenn du aber schon relativ zu Beginn einer Veranstaltung vor Ort bist, so kannst du dir die Räumlichkeiten genau anschauen und profitierst von der gemütlichen Stimmung, bevor es richtig losgeht. Im besten Fall kommt es dann auch gleich zum Gespräch mit anderen Frühaufstehern.

Komm nicht alleine!

Tu dich mit einem Arbeitskollegen oder Freunden zusammen. Als Teil einer Gruppe fühlst du dich weniger fehl am Platz. Die gute Stimmung untereinander trägt auch zu deinem allgemeinen Wohlbefinden bei. Bestenfalls sind unter deinen Begleitern richtige Networking-Experten. Durch sie kommt die ganze Gruppe ins Gespräch mit neuen Kontakten und auch du lernst andere Kreativschaffende kennen. Gleichzeitig kannst du dir bei ihnen abschauen, wie man am besten an (noch) Unbekannte heran tritt und bereichernde Gespräche führt. Doch Achtung: Verfalle nicht in die Rolle des schweigsamen Beobachters!

Lächele!

Natürlich solltest du darauf achten, dass du dies auf eine natürliche Art und Weise tust. In jedem Fall wirkt eine positive Ausstrahlung auf andere Menschen anziehend. Mit so jemandem möchte man sich gerne austauschen, denn die Unterhaltung verspricht anregend und spaßig zu verlaufen.

Stelle Fragen!

Wenn du am Anfang noch etwas unsicher darin bist, von dir und deinen Projekten zu erzählen, dann solltest du Fragen stellen. Dies wirkt interessiert und macht dein Gegenüber zum Sprecher. Gleichzeitig verfällst du nicht wieder in absolutes Schweigen. Außerdem wirken Menschen, die etwas über ihr Gegenüber erfahren wollen, sympathischer als solche, die nur auf sich selbst konzentriert sind.

Üben! Üben! Üben!

Wie so oft im Leben gilt auch beim Networking: Übung macht den Meister. Wer beim ersten Mal noch unsicher ist, wird – vorausgesetzt, dass du dich von dieser Unsicherheit nicht abhalten lässt – schon wenig später wesentlich lockerer. Positive, aber auch negative Erfahrungswerte sind wichtig, um an deinem eigenen Networking-Verhalten zu arbeiten. Dein Gegenüber kann dir also wichtige Rückmeldungen bezüglich dir (und später dann auch zu deinen Projekten) geben.

Wir freuen uns auf dich heute Abend. Alles in allem solltest du dir immer vor Augen halten: Wir sitzen ALLE in einem Boot. ALLE waren irgendwann neu auf derartigen Veranstaltungen und ALLE mussten ihre Erfahrungen sammeln. Dies haben die meisten noch nicht vergessen, so dass etwas Schüchternheit niemandem übel genommen wird.