MusiCards | Gewinner 2017

Als Sammelkarten bieten MusiCards eine haptische Ergänzung zu digitaler Musik.

Der Gewinner
»Wie viele habe ich vor mehreren Jahren angefangen, Musik nicht mehr von CDs, sondern mit dem Rechner abzuspielen. Streaming-Dienste vereinfachen das Entdecken neuer Musik durch intelligente Empfehlungen und automatisierte Wiedergabelisten. Trotzdem fehlt mir dabei die Haptik, weshalb ich die MusiCards erfunden habe.«

Peter Rullmann, der Macher von MusiCards (Foto Claus Kiefer)

Die Idee
Die fortschreitende Digitalisierung hat dazu geführt, dass Musik zunehmend seltener von CD´s oder Schallplatten abgespielt wird. Streaming Dienstleister wie Spotify bieten den direkten Zugang zu Millionen von Titeln. Das ist ein willkommener Fortschritt, gleichzeitig geht jedoch auch etwas verloren: Die Haptik. Eine Schallplatte in der Hand stimuliert jedoch die Sinne und eine Plattensammlung lädt zum genüsslichen Stöbern ein.

MusiCards kompensiert dieses Defizit. Das Sammelkartensystem zeigt das Plattencover, den Namen und enthält einen Funk-Chip. Mit einem Smartphone wird der Chip gelesen und das entsprechende Album abgespielt. Die Karten kann man in Ordnern sammeln, an die Wand hängen oder einfach neben der Musikanlage rumliegen lassen.