Määh in Germany | Gewinner 2016

Achtsamer Umgang mit Pelzen im frischen Design. Määh in Germany bietet Lammfell-Produkte auf höchstem kürschnerischen Niveau. (Designwirtschaft)

Bild4Das Kürschnerhandwerk ist durch sein Material oft zu Unrecht in Verruf geraten: Neid-Debatte, Arten- und Tierschutz haben der Branche arg zugesetzt. Durch die Globalisierung kommen mittlerweile 90 Prozent der Pelze aus China, oft unter fragwürdigen Tierschutz- und Arbeitsbedingungen produziert. Zeit und Zwang zum Gegensteuern: Der Verzicht auf das Material der „Luxus-Pelze“ aus unbekannten Zuchten, das genaue Wissen über die Herkunft der Materialien von Tieren, die nicht ihres Pelzes wegen getötet wurden und das konsequente up-cycling alter Pelzkleidung unterscheidet Martina Stertz und ihr Achtköpfiges Werkstatt-Team von allen Kürschnerbetreiben in Deutschland.

Mit Rohstoffen aus getragenen Pelzen, der Nahrungsproduktion und der Jagd, der Zurichtung und Verarbeitung in Deutschland wird achtsames Pelzdesign umgesetzt, das die Belange von Tierschutz, Modeinteressen und der Beschäftigten gleichermaßen berücksichtigt.


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Ich war immer etwas anders als die Branche sonst, habe schon früh Kanin und Lamm verarbeitet und auf das Geschäft mit Massenware verzichtet – Auch aus Arten- und Tierschutzgesichtspunkten. Modisch-kreativ stehe ich meinen Kollegen deshalb trotzdem in nichts nach, eher bin ich Ihnen einen Schritt voraus. (Martina Stertz | Määh in Germany)

Elevator Pitch

Aus Leidenschaft für das Material und Begeisterung für die Mode; Im Mittelpunkt von MÄÄH in Germany stehen Lammfelle die auf höchstem kürschnerischen Niveau geschert, bemalt und nappiert werden. Die üblicherweise ungenutzten Felle, die ausschließlich aus der Nahrungsmittelproduktionen stammen, erfahren durch kreatives Design und handwerkliche Perfektion ein up-creating und werden zu hochwertig modischen Schuhen und Taschen verarbeitet.

Ziele für die Zukunft

Unsere Produktion muss  auf eine stärkere Nachfrage vorbereitet und dahin begleitet werden, um auch Nachfragespitzen und Großaufträge bearbeiten zu können und dabei gleichzeitig noch wirtschaftlich zu arbeiten. Für die dafür notwendige Optimierung der Produktionsabläufe sind wir auch auf externe Hilfe angewiesen. Kreativität allein ist wenig hilfreich, solange sie nicht in einem innovativen Prozess mündet, und der besteht darin, am Markt erfolgreich zu sein.

www.maeh-in-germany.de